Notgroschen aufbauen
Ein Notgroschen ist die Grundlage jeder finanziellen Freiheit. Er schützt dich vor Schulden, Stress und unüberlegten Entscheidungen, wenn unerwartete Ausgaben auftreten.
Was ist ein Notgroschen?
Ein Notgroschen ist eine jederzeit verfügbare Geldreserve für ungeplante Ereignisse wie Autoreparaturen, kaputte Haushaltsgeräte, Jobverlust oder unerwartete Rechnungen.
Er liegt **nicht investiert**, sondern sicher auf einem Tagesgeldkonto oder Girokonto – jederzeit verfügbar.
Warum ist ein Notgroschen so wichtig?
- ✔ verhindert Konsumschulden
- ✔ schützt vor Panikverkäufen von ETFs
- ✔ gibt dir finanzielle Sicherheit
- ✔ ist die Basis für langfristiges Investieren
Wie hoch sollte dein Notgroschen sein?
Die klassische Empfehlung lautet:
- 🔹 3 Monatsausgaben bei sicherem Einkommen
- 🔹 6 Monatsausgaben bei Selbstständigen oder unsicherem Job
Wichtig: Das ist eine Orientierung – wichtiger ist, dass du dich damit **sicher fühlst**.
Wo solltest du den Notgroschen parken?
- ✔ Tagesgeldkonto
- ✔ separates Sparkonto
- ✘ Aktien
- ✘ ETFs
- ✘ Kryptowährungen
Wie baust du ihn stressfrei auf?
- Starte mit einem Ziel (z. B. 1.000 €)
- Lege einen festen Sparbetrag fest
- Automatisiere die Überweisung
- Erhöhe den Betrag schrittweise
Merke dir:
Erst Notgroschen. Dann investieren. Wer diese Reihenfolge einhält, bleibt langfristig ruhig – auch in Krisen.